Faszination Biene

Faszination Bienenzucht

Die Bienenzucht ist ein spannendes Hobby, denn Bienen sind faszinierende Tiere. Als Imker leisten Sie einen Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft durch die Bestäubungsleistung der Bienen und werden zudem mit gesundem Honig belohnt. Dabei gibt es wohl so viele verschiedene Arten zu Imkern wie es auch Imker gibt, doch helfen Anfänger-Lehrgänge wie der des befreundeten Bienenzuchtvereins Bechen und Literatur bei der Orientierung.

Gerne unterstützen wir Sie beim Einstieg in die Imkerei – sprechen Sie uns einfach an!

Wie wird heute geimkert?

Bienen gibt es wohl schon seit mehr als 80 Millionen Jahre und sie lebten früher in Höhlen, Felsspalten oder Baumöffnungen. Bis in die 50er Jahren verwendete der Imker zur Imkerei Bienenkörbe auch Stroh, dann wurde die Magazin-Imkerei eingeführt. Mit den stapelbaren Magazinen (auch Zargen genannt) kann der Imker den Wohnraum der Bienenvölker am Raumbedarf sehr gut anpassen.
In der Regel besteht dann ein Bienenstock (auch Beute genannt), aus einem Wanderboden (Einflugbereich der Bienen), 3 Zargen (z.B. Version „Deutsch Normal“) mit jeweils bis zu 11 Waben und einem Deckelteil.

Wie viel Bienen sind in einem Bienenstock?

Die Anzahl der Bienen in einer Beute über das ganze Jahr gesehen ist sehr unterschiedlich.
In der Hochphase des Jahres zwischen April und Juli kann ein Bienenvolk bei 3 Zargen-Aufbau bis zu 50.000 Bienen beheimaten. Gegen Jahresende nimmt die Zahl im Bienenvolk deutlich bis zu einem Drittel ab. Um in den Wintermonaten überleben zu können, sollte das Bienenvolk mindestens 5.000 Bienen zählen.
Der Imker ist durch aktive Pflegemaßnahmen stets bemüht, einen hohen Brutbestand zu erreichen, da er dadurch auch einen höheren Honigertrag erwarten kann.

Wie lange lebt eine Biene?

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass in der Hochphase im Jahr zwischen April und Juli eine Biene, die – wie es im Sprichwort heißt: „Fleißig wie ein Bienchen“- rund um die Uhr „arbeitet“ und demzufolge nur maximal 3 Wochen(!) lebt. In der ersten Phase nach dem Schlüpfen dient die Jungbiene als Stockbiene beim Putzen, der Brutpflege bis zum „Wächterdienst“ und erst in der letzten Phase ihres Leben fliegt die Biene aus und sammelt Pollen und Nektar ein.
Zur Zeit der Spätherbst/Winter-und Frühjahrstage herrscht noch keine entsprechende Vegetation und die „Winterbiene“ hat nur die Funktion, sich um die eine Königin zu kümmern, sie durch Bilden einer sogenannten „Bienentraube“ in den Wabengassen zu wärmen und sie über den Winter zu bringen. Wegen dem geringen Energieverbrauch verlängert sich dadurch ihre Lebensdauer.

Wie viel Honig erntet ein Imker von seinen Bienenvölkern?

In Deutschland und Mitteleuropa liegt der Honigertrag je Bienenvolk bei jährlich durchschnittlich bis zu 40kg (2xHonigernte – Anfang Mai und Anfang Juli). Im Gegensatz dazu werden in Teilen Südamerikas teilweise Erträge von bis zu 100kg erzielt, da es dort keinen klassischen Winter gibt.

Ist Honig gleich Honig?

Der beste Honig, ist der Honig des heimischen Imkers.
Die Abfüllung und Präsentation in einem Honigglas des „Deutschen Imkerbundes“ (DIB) ist ein besonderes Qualitätsmerkmal des heimischen Imker-Honigs.

Der Honig zeichnet sich aus durch
– höchste Qualität durch heimische Pflanzenarten und fachmännischer Imkerei
– kurze Wege vom Hersteller zum Verbraucher, kein weltweit importierter, in 100Ltr-Fässern abgefüllter Honig, sondern garantiert heimische Ware
– keine mehrfache Erwärmung über die zulässigen 40Grad der Honigabfüllung für den Endverbraucher, dadurch
– Verbleib und Genuss der Inhaltsstoffe wie Vitamine, Aromastoffe, Mineralien,
Enzyme, Kohlenhydrate, Aminosäuren und Inhibine

Wussten Sie schon, dass eine Biene für 500gr. Honig umgerechnet 120.000 Kilometer fliegt? Das sind rund 40.000 Ausflüge zu Blüten und zurück und schon bei der Aufnahme werden Nektar und Honigtau (von Blattläusen) durch die Bienen durch Zugabe von körpereigenen Sekreten verarbeitet. Bis zu 40mal(!!) übergeben sich die Honigbienen den Nektar – jede Biene verarbeiten den Nektar wie beschrieben und erst dann wird der Nektar in der Wabe abgelegt, mit einer Wachshaut verdeckelt und dann reift er als Honig heran.
Dafür muss Honig aus Ihrer Region NICHT eingeflogen werden- für einen CO2-neutralen Genuss.

Wie lange hält der Honig?

Grundsätzlich wird Honig bei sachgerechter Lagerung wie – luftdicht verschlossen – dunkel gelagert nicht schlecht; er kristalliert nur mit der Zeit. Honig hat einen Feuchtigkeitsgehalt von unter 20%, bei offenem Deckel zieht der Honig Feuchtigkeit aus der Luft und es könnten sich dann Gärprozesse bilden. Da der Imker mit der Honigproduktion Lebensmittel herstellt, muss er auch ein Haltbarkeitsdatum angeben. Er weist i.d.R. ab dem Datum der Abfüllung ein zweijähriges Haltbarkeitsdatum auf den Gewährverschluss (Banderole).

Erfahrungsgemäß wird der Frühtracht-Honig (Erntezeit im Mai) durch den hohen Traubenzuckeranteil schon zeitnah nach der Abfüllung etwas hart. In dem Fall wird empfohlen, dass Glas in ein Wasserbad (nicht mehr als 40 Grad) zu stellen, dann „taut“ er wieder auf und ist wieder zart streichfähig.

Eine Erwärmung in einer Micro-Welle ist aber ein absolutes „no go“!

Was darf der Honig kosten?

Nach einer aktuellen Statistik (Bienen@Imkerei 10/2015) des Landesinstituts für Bienenkunde, Hohen-Neuendorf, liegt der durchschnittliche Preis eines 500gr.-Honigglases im Regierungsbezirk Köln bei:
dem Frühtracht-Honig 4,88€ und dem Sommertracht-Honig 4,90€ zzgl. Pfand.
Ab 2018 sollte das 500gr. Honig-Glas nicht unter 5,00€ angeboten werden, denn nur damit könnten Imkerinnen und Imker den jährlichen Geschäftsbedarf zur Bienenhaltung decken. Auf Märkten wird Honig mittlerweile zwischen 6,00 bis 08.00€ angeboten.
An den D.I.B. wird immer wieder die Bitte herangetragen, mit geeigneten Maßnahmen eine faire Preispolitik bei Honigpreisgestaltung zu unterstützen.
Dies scheint jedoch aus unterschiedlichen Gründen aus Sicht des D.I.B. kaum möglich. Jeder Hobby-Imker oder Imkerbetrieb sollte daher aus den beschriebenen Kriterien seine Schlüsse ziehen und seine eigenen Entscheidungen zur Vermarktung treffen.
Der Discounter- oder Fachgeschäft-Honig ist nur unwesentlich günstiger im Handel zu finden. Man sollte jedoch den beschriebenen Qualitätsunterschied berücksichtigen.

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